Es wird schwer.

Mein Roman geht langsam dem Ende entgegen. Nur noch 20 Blätter, dann habe ich mein Wunschziel erreicht: 300 Seiten. Es werden aber sicher noch ein paar mehr werden – um Unnützes rausschmeißen zu können.

Doch es fällt mir immer schwerer! Nein, nicht dass ich nicht mehr weiß, wie es weiter gehen soll – der Plot ist schon lange fertig – nein, ich merke, dass ich mich nicht von meinen Helden und Heldinnen trennen kann. Es fällt mir von Tag zu Tag schwerer, aus meiner erdachten Welt, in die Realität zurückzukehren.

Die Frage ist doch, wie werden John McFerrow und Kathrin Hillmer weiter Leben? Wie wird es dem kleinen Kevin ergehen, wenn ich mich nicht mehr um ihn kümmere? Wird er sein Trauma überwinden und ein stolzer Kämpfer werden, wie er es sich ersehnt?

Als ich mein erstes Buch schrieb, „Die Shuto Story – Eine Jugend im Tal der (gar nicht so) Ahnungslosen“, fiel mir alles leichter, da wusste ich, was kommen wird, war es doch mein eigenes Leben, aber jetzt … Langsam verstehe ich, warum ein Tom Clancy nicht aufhören konnte, über Jack Rayen zu schreiben. Gibt es eine Schreibsucht? Wenn ja, ist sie heilbar? Und, möchte ich dann überhaupt geheilt werden?

Guter Vorsatz ade.

Na, bisher war das wohl noch nichts, mit einem aufsehenerregenden Blog. Ich muss gestehen, dass ich, wenn ich mein Tagespensum von 2000 Worten geschafft habe, überhaupt keine Buchstaben in meinem Hirn mehr finde, die ich hier veröffentlichen könnte. Der Thriller, der den Arbeitstitel „Schatten über Stralsund“ trägt, ist mittlerweile auf Seite 250 angekommen; die restlichen Seiten -50 werden es mindestens- gehören jetzt dem Showdown, der es in sich hat! Nur mein innerer Konflikt ficht im Augenblick noch darum, ob ich bei meinem ausgearbeiteten Plot bleibe oder ich am Ende doch kein Happy End einbaue und meine Figuren über den Jordan schicke.

Ihr werdet es erfahren, wenn das Buch raus kommt!

Eine neue Idee

Man soll ja nicht über ungelegte Eier sprechen, geschweige denn Schreiben, aber …

Habe gestern zwei nette Drehbuchautoren getroffen und die waren von meiner (Noch Unbekannten) Idee begeistert.

Nur so viel, ich muss nur noch – wobei das „Nur Noch“ wahrscheinlich eine ganze Menge Arbeit bedeutet, die Rechte klären und dann geht’s los.

Bleibt einfach dran, dann werdet ihr mehr erfahren!

… aller Anfang …

So, jetzt bin ich also unter die Blogger gegangen. Auf dieser Seite will ich Euch teilhaben lassen an der Entwicklung meiner Bücher.

Im Augenblick schreibe ich an „Schatten über Stralsund“, einem Thriller, der in der idyllischen Urlaubsstadt am Sund sowie in Russland seine Handlungsfäden zieht.

Dann habe ich noch die „Shuto Story – eine Geschichte aus dem Tal der (gar nicht so Ahnungslosen)“ auf meinem Rechner. Es ist eine sehr persönliche Geschichte und es fällt mir im Augenblick schwer, die 500 Seiten zu überarbeiten.

Morgen geht es dann erst mal zur Berlinale, ich möchte ja auch meine Kontakte zu meinem Hauptgeschäft, dem Filmemachen, nicht abreißen lassen. Wenn es interessiert: Um Ostern 2016 herum kommen zwei Folgen „Der Alte“ von mir im ZDF.